FC St. Pauli vs. 1.FC Union Berlin 2:1 (0:0)

2. Bundesliga, 23. Spieltag
03.03.2013, 20:15 Uhr
Zuschauer: 29.633 (ausverkauft)

Montagabend, 5. gegen 6.! Kann man mal machen, auch wenn es der ungeliebte Kiezklub aus Hamburg ist. Dafür war der Gegner heute kein geringerer als der momentan wohl erfolgreichste Fußballclub aus dem Osten der Republik, der in dieser Saison sogar an das Türchen der 1. Liga klopft.
Nach dem wir die etlichen kartensuchenden Heimanhänger hinter uns gelassen und unsere Tickets abgeholt hatten, saß ich, wie schon vor zwei Jahren beim letzten Besuch des Millerntors, auf der Nordkurve. Damals befand sich die Gegengerade noch im Bau. Heute ist sie eine der ansehnlicheren Tribünen Deutschlands, die aus rund 3/4 Stehplätzen besteht.
Die erste Halbzeit hatte wenig mit Spitzenspiel zu tun und beide Teams beließen es dabei, sich die Bälle gegenseitig zu zuspielen. Demzufolge stand zur Halbzeit ein 0:0 auf der Anzeigetafel.
Union kam dann besser aus der  Kabine, hatte einige sehr gute Möglichkeiten und erzielte in dieser Drangphase das verdiente Führungstor (58.). Großer Jubel bei den rund 2.000 mitgereisten Eisernen, die leider aufgrund der Akustik der Nordkurve viel zu selten zu vernehmen waren. Schon drei Minuten später hatten auch die Heimfans Grund zu jubeln, als Schachten den Ausgleich erzielte. Nun zeigte auch die neue Gegengerade ihr Potential: laute Schlachtrufe und Gesänge schallten durch das Stadion, die die Südtribüne rund um USP eher blass aussehen ließen, auch wenn sie die Gesänge (meist) anstimmten.
In der Folge entwickelte sich nun auch das erhoffte Spitzenspiel, was den Namen verdiente. Chancen gab es auf beiden Seiten. Aber entweder verhinderten die Schlussmänner beider Teams das Gegentor, oder das Aluminium stand ihnen zur Seite.
In der 88. war es dann soweit. Ausgerechnet der eingewechselte Bartels erzielte den unverdienten Siegtreffer für die Hansestädter, so dass Union die Heimreise ohne Punkt antreten musste.

Tore:
0:1 Terodde (58.)
1:1 Schachten (61.)
2:1 Bartels (88.)

>>>Bilder

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